Jetzt wird’s ernst: Verpflichtende Verrechnungspreisdokumentation ab 2016!

Im Rahmen von Maßnahme 13 des BEPS-Aktionsplans der OECD ist eine verpflichtende Verrechnungspreisdokumentation vorgesehen. Österreich ist auf Grundlage darauf aufbauender Richtlinienentwürfe der EU sowie einem Ende Jänner unterfertigten multilateralen Regierungsabkommen zur Umsetzung auf nationaler Ebene verpflichtet. Der Begutachtungsentwurf hierzu liegt nunmehr vor! Inkrafttreten sollen die neuen Bestimmungen größtenteils schon mit Wirkung für Wirtschaftsjahre ab dem 1. Jänner 2016. Die Neuregelung betrifft nicht nur Großkonzerne, sondern sämtliche Konzernunternehmen ab einem Umsatzvolumen von EUR 50 Mio Österreichische Vertriebsunternehmen, welche bspw als Kommissionäre oder Agenten fungieren, sollen bereits bei Erzielen gruppeninterner Provisionserträge von mehr als EUR 5 Mio von der Dokumentationspflicht erfasst sein.

THEMEN

  • Country-by-Country Reporting gegenüber den Steuerbehörden und der Öffentlichkeit
  • Veröffentlichung von Steuerinformationen auf der Homepage des jeweiligen Unternehmens
  • Erhöhte Transparenz – potentielle Risiken und Handlungsbedarf
  • Nachweis der Fremdüblichkeit
  • Praxistaugliche Dokumentationsansätze
  • Erstmalige Erstellung einer Verrechnungspreisdokumentation – Hürden und Chancen

ZEIT

Dienstag, 7. Juni 2016
17.00 Uhr

ORT

Verfassungsgerichtshof
Freyung 8
1010 Wien

KOSTEN

WKW-Mitglieder: EUR 49,00
Nicht-Mitglieder: EUR 59,00

Standorte

Nachberichte / Archiv