Ladies Business Lunch

THEMEN

  • Im Gespräch mit
    Dkfm. Elisabeth Gürtler, Generaldirektorin Spanische Hofreitschule
    Vielfach ausgezeichnete Vorzeigeunternehmerin zwischen Hotellerie und Lipizzanern. Gefragtes Mitglied zahlreicher Aufsichts-, Verwaltungs- und Beiräte. Langjährige Leiterin des Wiener Opernballs.
     
  • Keynote Steuern:
    Gutes tun, aber richtig. Steuerliche Absetzbarkeit von Sponsoring, Spenden und Zuwendungen an gemeinnützige Stiftungen
    Mag. Daniela Sperz, Steuerberaterin, LeitnerLeitner

 

Über Disziplin, Zuversicht und Loslassen können: Elisabeth Gürtler zu Gast beim dritten Ladies Business Lunch von LeitnerLeitner in Wien

Dkfm. Elisabeth Gürtler, eine spannende Frau, der es gelungen ist – und immer wieder gelingt – zwei recht gegensätzliche Seiten miteinander zu verbinden: Einerseits die Grande Dame, Herrin des Opernballs und der Fête Imperiale, Herrin über Lipizzaner und Sachertorten, auf allen Gesellschaftsseiten der Zeitungen zu Hause. Aber ebenso diplomierte Wirtschaftswissenschafterin mit Schwerpunkt Tourismus, erfolgreiche Unternehmerin, Managerin, Mitglied in vielen Aufsichtsräten und Generaldirektorin der Spanischen Hofreitschule. Gegensätzliche Welten, die sich ihrer Meinung nach nicht ausschließen. Beim mittlerweile dritten Ladies Business Lunch von LeitnerLeitner in Wien erzählte sie im Gespräch mit Gastgeberin Natascha Stornig-Wisek den knapp 50 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Recht und Kultur, wie sie diese Gegensätze miteinander verknüpft. Vor allem ihre Liebe zum Dressurreiten und die damit einhergehende Disziplin im Leistungssport prägte sie für ihre vielseitigen Tätigkeiten – und, wie man am besten „loslässt“.

Ihr Leistungsprinzip verfolgt sie seit Kindertagen, weshalb die Vizestaatsmeisterin im Dressurreiten ein Studium der Handelswissenschaften abschließt, um gemeinsam mit ihrer Schwester in das elterliche Handelsunternehmen einzusteigen. Zusätzlich kam ihr unerwartet die Rolle der Geschäftsführerin des Hotels Sacher nach dem Tod ihres Ex-Mannes, dem Hotelier Peter Gürtler, zu, das sie über 25 Jahre mit charmantem Regiment leitete. 2014 übergab sie die Leitung an ihre Kinder und ihren Schwiegersohn. Ihr Rat, wie eine gelungene Nachfolge an die nächste Generation gelingt? „Die Vorbereitungszeit so kurz wie möglich halten und vor allem daran glauben, dass die Kinder das können. Jeder muss selbst schwimmen und wenn er klug ist, wird er schon richtig schwimmen. Man selbst braucht die nötige Disziplin und einen Plan, womit man sich weiter beschäftigt.“

In ihrem Fall übernahm sie das Zepter der Spanischen Hofreitschule in Wien. Als Generaldirektorin dieses touristischen Aushängeschilds weiß sie um den Drahtseilakt der gesetzlichen Verpflichtung, eine Pferderasse zu erhalten und die Notwendigkeit von Fördergeldern und Sponsoring, um den Betrieb am Laufen zu halten.

Auf die Frage, wann die Trägerin des Großen Silbernen Ehrenzeichens der Republik Österreich und des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Wien zum letzten Mal Urlaub hatte, antwortet sie lächelnd, niemand brauche Urlaub, wenn man das tue, was persönlich Freude bereitet. Aber das Gefühl, etwas nicht rasch beenden zu müssen, sondern sich Zeit zu lassen, das wünsche sie sich in Zukunft.

Den interessanten und charmanten Einblicken in das persönliche Leben einer österreichischen #Powerfrau ging ein Vortrag von  Steuerberaterin Mag. Daniela Sperz voraus, im dem sie die Möglichkeiten der steuerlichen Absetzbarkeit von Sponsoring, Spenden und Zuwendungen an gemeinnützige Stiftungen erläuterte. Wie man eben „Gutes tut, aber richtig“, sorgte im Anschluss für einen spannenden Austausch zwischen den Teilnehmerinnen.

 

Gastgeberin Natascha Stornig-Wisek mit Ehrengästin Elisabeth Gürtler und Vortragende Daniela Sperz

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25. September 2018

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