7.4.2020: Corona Hilfsfonds und Update zu weiteren coronabedingten Förderungen

In den vergangenen Tagen haben die Bundesregierung und der Nationalrat umfangreiche Hilfsmaßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise gesetzt. Ebenso hat die EU den behilferechtlichen Rahmen für COVID-19 mit 3. April noch angepasst. Dies nehmen wir zum Anlass, Sie über diese Hilfsmaßnahmen sowie weitere Neuerungen im Förderungs- und Finanzierungsbereich zu informieren. Wir dürfen Ihnen hiermit die bereits bekannten Eckdaten mitteilen, mit dem Hinweis, dass noch weitere Änderungen und ergänzende Richtlinien erwartet werden.

1 Corona Hilfsfonds

Der Corona-Hilfsfonds soll dazu dienen, (schwerwiegende) Liquiditätsengpässe von Unternehmen (Großunternehmen und KMU) und Branchen, die durch Maßnahmen wie Betretungsverbote, Reisebeschränkungen oder Versammlungsbeschränkungen besonders betroffen sind, zu lindern. Darüber hinaus hilft der Corona-Hilfsfonds Unternehmen, die in Folge der Corona Krise mit großen Umsatzeinbußen und der Gefährdung ihrer Geschäftsgrundlage konfrontiert sind. Dies soll einerseits durch staatliche Garantien für Kredite, andererseits durch nicht rückzahlbare Zuschüsse erfolgen.

Förderabwicklungsstellen: Die neu gegründete COFAG – Covid-19 Finanzierungsagentur gemeinsam mit aws (für KMU), ÖHT (für Tourismusunternehmen) und OeKB (für GU); Single-Point of Contact ist die (Haus-)Bank.

Da noch keine offiziellen Richtlinien vorliegen, beruhen nachfolgende Ausführungen auf Informationen der Homepage des Finanzministeriums und des neuen EU-Beihilferahmens: Staatliche Garantien für Kredite (analog zu den bereits bestehenden Förderinstrumenten der aws, ÖHT und OeKB)

1.1 Garantie

In welcher Höhe wird die Garantie gewährt?

  • Für Kredite gibt es im Zuge des Corona-Hilfsfonds Bundesgarantien iHv 90 % (100 % bei KMU lt Info aus Pressekonferenz vom 3. April) des Kreditvolumens seitens der COFAG, wobei dieses Volumen bis zum dreifachen Monatsumsatz oder bis zu EUR 120 Mio betragen kann.
  • Über EUR 120 Mio auf Basis von Einzelfallentscheidung möglich.

Mit welchen Kosten ist diese Garantie verbunden?

  • Es kommt ein Kreditzinssatz von höchstens 1 % zur Anwendung. Zudem werden Garantieentgelte entsprechend dem EU-beihilferechtlichen Rahmen verrechnet (in Abhängigkeit von Größe und Laufzeit).

    Art des Empfängers
    • KMU
      • Für das 1. Jahr: 0,25 %
      • Für das 2. und 3. Jahr: 0,50 %
      • Für das 4. und 6. Jahr: 1,00 %
    • Große Unternehmen
      • Für das 1. Jahr: 0,5 %
      • Für das 2. und 3. Jahr: 1,00 %
      • Für das 4. und 6. Jahr: 2,00 %


Zur Abgrenzung der Unternehmensgröße siehe unser Mailing vom 18.3.2020.

An welche Voraussetzungen ist die Garantie geknüpft?

  • Der Standort und die Geschäftstätigkeit des Kreditnehmers müssen in Österreich sein und es muss ein Liquiditätsbedarf für den heimischen Standort bestehen.
  • Für Aktiengesellschaften ist Voraussetzung, dass Boni nur bis zu 50 % der letztjährigen Boni an Vorstände ausgeschüttet werden und keine Dividendenzahlungen von 16.3.2020 – 16.3.2021 aus dieser Liquiditätshilfe getätigt bzw finanziert werden darf. (Anmerkung: dh Dividenden sind scheinbar nicht generell verboten, aber da es schwer nachweisbar ist, woraus diese finanziert wurden, für diesen Zeitraum wohl faktisch ausgeschlossen).
  • Die Kredite sollen sich im Ergebnis am tatsächlich festgestellten Liquiditätsbedarf der Unternehmen orientieren und eine Laufzeit von bis zu 5 Jahren umfassen. Eine Verlängerung um weitere 5 Jahre kann bei Bedarf in Anspruch genommen werden.
  • Nicht finanzierungsfähig sind Umschuldungen von Krediten, Investitionen oder Dividendenzahlungen von 16.3.2020 – 16.3.2021, Boni an Vorstände (begrenzt auf maximal bis zu 50 % des Vorjahres) und Aktienrückkäufe.

Ab wann sind Anträge möglich?

  • Anträge sind ab 8.4.2020 möglich, erste Auszahlungen sind ab 15.4.2020 geplant.

1.2 Zuschuss

In welcher Höhe werden nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt?

  • Nichtrückzahlbare Zuschüsse bis EUR 90 Mio werden bei einem Umsatzrückgang von mindestens 40 % im Vorjahresvergleich im Bereich von untergegangenen fixen Betriebskosten sowie wertlos gewordener Waren gewährt.
  • Die Zuschüsse sollen der Höhe nach bis zu 75 % der Fixkosten sowie wertlos gewordener bzw verdorbener Waren (erforderliche Abschreibung über 50 %) betragen. Bezuschusst werden dabei unter anderem folgende Kosten: Strom, Gas, Internet, Telekom, Lizenzkosten, Versicherungen, vertragliche Zahlungsverpflichtungen (die nicht gestundet oder reduziert werden konnten), Zinsaufwendungen (sofern diese nicht gestundet werden konnten), fiktiver Unternehmerlohn (bis zu EUR 2.000 pro Monat), verderbliche und saisonale Ware.
  • Die konkrete Höhe des gewährten Zuschusses bemisst sich an der Höhe des erlittenen Umsatzentgang durch COVID-19: ​​

    Umsatzentgang   →   Zuschuss
    • Ab 40 %      25% der Kosten
    • 60 % - 80 %      50 % der Kosten
    • Über 80 %      75 % der Kosten
  • Die tatsächlich entstandenen Schäden werden rückblickend am Ende des jeweiligen Geschäftsjahres bemessen werden. Der Zeitraum zur Bemessung des Schadens beginnt jedenfalls mit dem Beginn der Krise am 16.03.2020 und endet zu einem noch zu definierenden Zeitpunkt in der Zukunft.
  • Diese Zuschüsse sind steuerfrei.

Ist der Zuschuss an die Vergabe einer Garantie geknüpft?

  • Nein, es soll auch möglich sein, nur den Zuschuss zu beantragen, wenn kein Darlehen benötigt wird.

Welche Unternehmen können den Zuschuss nicht beantragen?

  • Ausschluss für Unternehmen, die mehr als 250 Mitarbeiter zum 31.12.2019 beschäftigt haben und Mitarbeiter gekündigt haben, statt die Kurzarbeit nach Ausbruch der COVID-19-Krise in Anspruch zu nehmen. (Anmerkung: Bei KMU ist es somit offenbar nicht schädlich, wenn Mitarbeiter gekündigt werden, aber sie „müssen auf die Erhaltung der Arbeitsplätze besonders Bedacht nehmen“.)
  • Ausgenommen ist zudem der gesamte Finanz- und Versicherungsbereich (Banken, Kreditinstitute, Versicherungen, Wertpapierfirmen und andere Finanzunternehmen, die prudentiellen Aufsichtsbestimmungen unterliegen).

Wie ist der Antrag zu stellen?

  • Die Anträge haben eine Darstellung der tatsächlich entstandenen Fixkosten und der tatsächlich eingetretenen Umsatzausfälle zu enthalten. Die Angaben sind vor Einreichung von einem Steuerberater bzw Wirtschaftsprüfer zu prüfen und zu bestätigen.
  • Die Registrierung eines Antrags ist ab 15.4.2020 bis 31.12.2020 möglich, die Abgabe des vollständigen Antrags bis 31.8.2021. Der Antrag auf einen Fixkostenzuschuss ist beim online Tool der aws zu stellen. Die Auszahlung erfolgt über die (Haus-)Bank in Abstimmung mit der aws.

Ergänzend ist, insbesondere für Großunternehmen, auch der EU-beihilfenrechtliche Rahmen zu beachten. Dieser sieht ua Folgendes vor:

  • Unternehmen, die sich bereits am 31.12.2019 in Schwierigkeiten befanden (im Sinne der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung) darf keine Garantie gewährt werden. Beispielsweise gelten demnach Unternehmen als in Schwierigkeiten befindlich, wenn sie eines der folgenden Kriterien erfüllen:
    • Verlust von mehr als der Hälfte des gezeichneten Stammkapitals aufgrund von aufgelaufenen Verlusten (GmbH) bzw mehr als die Hälfte der in den Geschäftsbüchern ausgewiesenen Eigenmittel ist infolge aufgelaufener Verluste verlorengegangen (KG/OG). Ausgenommen hiervon sind KMU, die noch keine 3 Jahre bestehen.
    • Eröffnetes Insolvenzverfahren bzw Erfüllung der Voraussetzungen für ein Insolvenzverfahren.
    • Das Unternehmen hat eine Umstrukturierungsbeihilfe erhalten und unterliegt noch immer einem Umstrukturierungsplan bzw hat eine Rettungsbeihilfe erhalten und der Kredit ist noch nicht zurückgezahlt bzw die Garantie noch nicht erloschen.
    • Nur bei Großunternehmen: In den letzten beiden Jahren
      • betrug der buchwertbasierte Verschuldungsgrad des Unternehmens mehr als 7,5 und
      • das anhand des EBITDA berechnete Zinsdeckungsverhältnis lag unter 1.

Die FAQ des BMF sehen derzeit vor, dass der Zuschuss nur an bisher „finanziell gesunde“ Unternehmen gewährt werden darf.

  • Ist ein Unternehmen in mehreren Sektoren tätig, für die unterschiedliche Höchstbeiträge gelten, muss der Mitgliedstaat durch geeignete Mittel wie getrennte Buchführung sicherstellen, dass die einschlägigen Höchstbeträge eingehalten werden. Dies könnte uU für Unternehmen relevant sein, die in verschiedenen Branchen tätig sind und die Garantie/der Zuschuss daran geknüpft ist.

Es bleibt hierzu die nationale Umsetzung bzw Präzisierung in den Richtlinien abzuwarten.

Quelle: https://www.bmf.gv.at/public/top-themen/corona-hilfspaket-faq.html

Hinweis: Bei Beihilfen besteht im Gegensatz zu Entschädigungen nach dem Epidemiegesetz kein Rechtsanspruch, somit besteht eine höhere Rechtsunsicherheit. In der Praxis wird man auf den konkreten Garantievertrag samt mitgeltenden Unterlagen aufbauen und erst nach erfolgter Abwicklung der Beihilfe alle Modalitäten mit Sicherheit kennen.

2 Förderkontrolle

Im Rahmen des 3. COVID-19-Gesetzes sind Maßnahmen zur Kontrolle der gewährten Förderungen vorgesehen. Mit Blick auf die Verhinderung von Mehrfachförderungen wird das Transparenzdatenbankgesetz 2012 geändert. Demnach ist für alle Leistungen, die zur Bewältigung der COVID-19-Krise erbracht werden, eine Mitteilung zur Verarbeitung in der Transparenzdatenbank vorzunehmen.

Zudem werden weitere Leistungsarten eingeführt:

1. Aufwand für Gelddarlehen (Kredite und Darlehen)
2. Aufwand für sonstige Geldzuwendungen, soweit sie nicht Förderungen gemäß § 8 sind
3. übernommene Haftungen, Bürgschaften, Garantien
4. nicht im § 11 Abs. 1 genannte Sachleistungen
5. alle übrigen Leistungen im Zusammenhang mit der Bewältigung der COVID-19 Krise.

Diese Änderungen des Transparenzdatenbankgesetzes treten mit Ablauf des Tages der Kundmachung in Kraft und gelten bis 31.12.2021.

3 Härtefallfonds

Mit Verweis auf unser letztes Mailing zu Förderungen iZm Corona-Krise (siehe Mailing vom 27.3.2020), möchten wir Sie auch über die Neuigkeiten iZm dem Härtefallfonds informieren. Derzeit befindet sich der Fonds in Phase 1, in welcher eine Erstauszahlung von höchsten EUR 1.000,00 je Unternehmer vorgenommen wird. In Summe beträgt die Auszahlung aus dem Härtefonds maximal EUR 2.000,00 pro Monat für höchstens 3 Monate je Förderwerber, wobei die Auszahlung in Phase 1 als Vorauszahlung für jene in Phase 2 zu betrachten ist.

Die Phase 2 wird voraussichtlich mit 16. April 2020 starten. Die konkreten Richtlinien hierfür befinden sich derzeit noch in der Erarbeitungsphase. In der Pressekonferenz der Bundesregierung am 1. April 2020  wurden jedoch bereits erste Informationen bekanntgegeben:

  • Durch eine Ausweitung der Anspruchsberechtigten werden künftig auch Mehrfachversicherte und Gründer, die ihr Unternehmen nach dem 1.1.2020 gegründet haben, gefördert.
  • Beim Einkommen werden die Ober- und Untergrenzen wegfallen.
  • Der Verdienstentgang wird mit bis zu 80 % ersetzt und mit EUR 2.000,00 pro Monat für maximal 3 Monate gedeckelt. Allfällig erhaltene Zuwendungen aus der Phase 1 werden bei dem ersten Zuschuss aus der Phase 2 gegengerechnet.
  • Zur Finanzierung dieser Maßnahmen wurde eine Aufstockung des Budgets von EUR 1 Mrd auf EUR 2 Mrd bekanntgegeben.

Die Zuschüsse aus dem Härtefallfonds sind steuerfrei. Sie unterliegen auch nicht der Beitragspflicht zur Sozialversicherung (GSVG, BSVG, FSVG, § 4 Abs 4 ASVG).
https://www.wko.at/service/haertefall-fonds-epu-kleinunternehmen.html

4 AWS Überbrückungsgarantie

Bei der Überbrückungsgarantie iZm COVID-19 wird die Abwicklung beschleunigt. Es wird (beim beschleunigten Verfahren) unmittelbar mit der Antragstellung der Garantievertrag ausgestellt. Bei Garantien bis EUR 1,5 Mio soll die Bearbeitung nur bis zu 48 Stunden dauern. Ziel ist Erleichterung der Finanzierung von Betriebsmittelkrediten von Unternehmen, deren Umsatz- und Ertragsentwicklung durch Auftrags-, Lieferungsausfälle oder sonstige Marktänderungen aufgrund der „Coronavirus-Krise“ beeinträchtigt ist.

Darüber hinaus verfügt das Austria Wirtschaftsservice (aws) als Förderbank des Bundes neben den im Zuge von COVID-19 veröffentlichten Maßnahmen (Überbrückungsgarantie iZm COVID-19) über umfangreiche weitere Förderinstrumente für Ihre unternehmerische Tätigkeit, wie beispielsweise aws Preseed, aws Eigenkapital, aws Wachstumsinvestition.

Informationen zu sämtlichen Förderinstrumenten finden Sie unter https://www.aws.at/

5 COVID-19-Fonds für Künstler und Kulturvermittler

Wie von der Bundesregierung angekündigt wurde auch für Künstler und Kulturvermittler ein Fonds eingerichtet, um Not- und Härtefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus abzufedern.

Dieser COVID-19-Fonds wird vom Künstler- und Sozialversicherungsfonds (www.ksvf.at) abgewickelt. Der Fonds ist ähnlich gestaltet wie der Härtefallfonds der WKO. In einem ersten Schritt wird eine Soforthilfe in Höhe von EUR 500,00 bzw EUR 1.000,00 geleistet, wenn Künstler oder Kulturvermittler:

  • nicht den Härtefallfonds (WKO) in Anspruch nehmen können (insbesondere Mehrfachversicherte und alle jene, die ein Einkommen unterhalb der Geringfügigkeitsgrenze haben)
  • über einen Hauptwohnsitz in Österreich verfügen
  • von einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung durch COVID-19 betroffen sind, dh nicht mehr in der Lage sind, die laufenden Kosten (Lebenshaltungs- und Betriebskosten) zu decken
  • keinen Anspruch auf Leistungen aus privaten bzw beruflichen Versicherungen zur Abdeckung von COVID-19 Auswirkungen haben und
  • für denselben Sachverhalt nicht bereits Beihilfen aus dem KSVF-Unterstützungsfonds bezogen wurden und
  • im letzten abgeschlossenen Wirtschaftsjahr laut Einkommensteuerbescheid ein Einkommen von maximal EUR 60.144,00 (80 % der jährlichen sozialversicherungsrechtlichen Höchstbeitragsgrundlage) erzielt haben.

Das Antragsformular kann auf der Website des ksvf (www.ksvf.at) heruntergeladen werden. Das ausgefüllte und unterschriebene Formular kann per Post, E-Mail oder Fax beim Fonds eingereicht werden.

Die nähere Ausgestaltung einer weiteren finanziellen Unterstützung ist noch in Planung.

6 Neue Instrumente der Bundesländer

Mit Verweis auf unser letztes Mailing zu Härtefallfonds, Nothilfefonds und Corona-Förderungen (siehe Mailing vom 27.3.2020) dürfen wir im Hinblick auf Förderungen einzelner Bundesländer folgende zusätzliche Hilfsmaßnahmen berichten:

  • Wien
    Die Bürgschaftsbank Wien (WKBG) übernimmt nun auch Haftungen für Überbrückungskredite für Unternehmen mit einem Jahresumsatz über EUR 5 Mio. Ebenfalls wurden finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, um mit dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) in Zusammenarbeit mit dem AMS Wien Hilfsmaßnahmen für Unternehmen zu schaffen. Weiters werden Zinsen für Überbrückungskredite von der Stadt Wien übernommen. Die von der Wirtschaftsagentur Wien zur Verfügung gestellten Mittel zur Förderung von Home-Office-Arbeitsplätzen sind bereits ausgeschöpft, es werden jedoch weitere Unterstützungsangebote ausgearbeitet. Zudem wurden in den Medien temporäre Beteiligungen an Unternehmen angekündigt, deren Existenz aufgrund der Corona-Krise bedroht ist.
    https://www.wkbg.at/buergschaftsbank-wien-kredite/
    https://coronavirus.wien.gv.at/site/wirtschaft/
    https://www.waff.at/massnahmen-coronavirus/
     
  • Oberösterreich
    In Oberösterreich ist im Anschluss an die Maßnahmen des Bundes ein Hilfspaket geplant. Bereits beschlossen wurde von der Landesregierung ein Verzicht auf die Vorschreibung von Verzugszinsen und Mahnspesen sowie auf die Rückforderung bereits ausbezahlter Landesförderungen für Veranstaltungen. Ebenfalls bietet die Oö. Tourismusbeitragsstelle Unterstützung in Form von Stundungen an und ersucht dazu um individuelle Kontaktaufnahme.
    https://www.land-oberoesterreich.gv.at/232718.htm
    https://www.land-oberoesterreich.gv.at/232192.htm
     
  • Steiermark
    Ergänzend zu den Unterstützungsmaßnahmen des Bundes stellt auch das Land Steiermark ein Hilfspaket für Unternehmen zur Verfügung. Neben der Zinsübernahme für Überbrückungskredite und einem steirischen Härtefallfonds wird auch die Einrichtung von Telearbeitsplätzen in Kleinst- und Kleinunternehmen gefördert.
    https://www.sfg.at/n/53-millionen-soforthilfe-fuer-unternehmen/
     
  • Salzburg
    Das Land Salzburg hat Maßnahmen zur Unterstützung besonders betroffener Bereiche beschlossen. Kernpunkte sind dabei die Übernahme des Zinsendienstes für Tourismus-Betriebe, die Stundung von Verbands- und Tourismusbeiträgen, eine Soforthilfe für Kultureinrichtungen und Kulturschaffende, eine vereinfachte Antragstellung auf Wohnbeihilfe, die Stundung der Rückzahlung von Wohnbau-Darlehen, eine Aussetzung der Elternbeiträge für die Kinderbetreuung, eine Fristverlängerung der Naturschutzabgabe und eine Soforthilfe für Sportverbände und -veranstalter
    https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=63223
     
  • Burgenland
    Das vom Land Burgenland angekündigte Hilfspaket wurde weiter konkretisiert. Neben der Übernahme von Haftungen für Betriebsmittelfinanzierungen und der Gewährung von Kleinkrediten werden auch nicht rückzahlbare Zuschüsse für Mietaufwände und Fixkosten gewährt.
    https://wirtschaft-burgenland.at/foerderungen/sonderaktionen-corona/
     

7 Härtefallfonds für Land- und Forstwirtschaftliche Betriebe

Der Härtefallfonds für land- und forstwirtschaftliche Betriebe unterstützt Betriebe, die in akute finanzielle Notlage geraten sind, mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss von bis zu EUR 6.000,00.

Förderbar sind land- und forstwirtschaftliche Voll- und Nebenerwerbsbetriebe mit bis zu 9 Arbeitskräften und einem Umsatz von max EUR 2 Mio Mehrfachversicherungen sind zulässig. Der Kreis der Anspruchsberechtigten war in der ursprünglichen Fassung der Förder-Richtlinien enger gefasst, wird aber nach der aktuellen Information des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus auf den oben dargestellten Umfang ausgedehnt (die geänderte Richtlinie wurde noch nicht veröffentlicht).

Gefördert werden nur folgende Betriebe:

  • Wein- und Mostbuschenschankbetriebe;
  • Betriebe mit Spezialkulturen im Wein-, Obst-, Garten- und Gemüsebau sowie mit Christbaumkulturen, die höhere Fremdarbeitskosten für die Anlage, Pflege und Beerntung von Spezialkulturen zu tragen haben;
  • Betriebe, die Privatzimmer oder im Rahmen des land- und forstwirtschaftlichen Nebengewerbes Ferienwohnungen vermieten (Urlaub am Bauernhof);
  • Betriebe, die landwirtschaftliche Produkte direkt an die Gastronomie, Schulen und die Gemeinschaftsverpflegung sowie gärtnerische Produkte direkt und an den Groß- und Einzelhandel vermarkten;
  • Betriebe, die agrar- und waldpädagogische Aktivitäten anbieten;
  • Seminarbäuerinnen;
  • Betriebe, die auf Basis von Verträgen Sägerundholz erzeugten, dieses aber durch die Maßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 nicht mehr zur Abholung kommt.

Es muss ein Umsatzeinbruch von mindestens 50 % zum Vergleichsmonat des Vorjahres nachgewiesen werden oder eine Kostenerhöhung um mindestens 50 % zum Vergleichsmonat des Vorjahres bei Fremdarbeitskräften zu verzeichnen sein. Weiters darf kein Anspruch auf Leistungen von privaten oder beruflichen Versicherungen zur Abdeckung des Schadens vorliegen.

Die Auszahlung der nicht rückzahlbaren Zuschüsse erfolgt in zwei Phasen und kann in Summe bis zu EUR 6.000,00 je Betrieb betragen. Die Abwicklung erfolgt über die Agrarmarkt Austria (AMA) und kann unter www.eama.at beantragt werden.
https://www.bmlrt.gv.at/land/produktion-maerkte/h%C3%A4rtefallfonds-landwirtschaft.html
https://www.ffg.at/

8 Haben Sie Fragen? Wir sind gerne für Sie da

Diese Erstinformation ersetzt keinesfalls eine kompetente Beratung und Betreuung durch Förderabwicklungsstellen, die Hausbank und den laufenden Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

Bei der Qualitätsprüfung, Auswahl, Beantragung und Abwicklung potenzieller Förder- und Finanzierungs-möglichkeiten unterstützen und beraten wir Sie.

IHRE ANSPRECHPARTNER

Jan-Martin Freese

Manager

Katharina Füreder

Steuerberaterin | Director

Michael Kern

Steuerberater | Partner

Christian Oberhumer

Wirtschaftsprüfer | Steuerberater | Partner

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Wirtschaftsprüferin | Steuerberaterin | Partnerin

News

3.6.2020: Verrechnungspreise in der COVID-19 Krise – wo besteht Handlungsbedarf?

Die COVID-19-Krise stellt die Wirtschaft auf eine harte Probe, Unternehmen sind mit Unterbrechungen ihrer Lieferketten sowie drastischen Absatzrückgängen konfrontiert bzw müssen schnell auf geänderte Rahmenbedingungen reagieren. Oftmals wird es auch einer Anpassung der implementierten Verrechnungspreissysteme bedürfen.

27.5.2020: Corona Update zur Kurzarbeit

Die COVID-19-Kurzarbeit und der mit der Beantragung und Verwaltung verbundene Verwaltungsaufwand hat sich für viele Unternehmen als echte Belastungsprobe herausgestellt. Während die meisten Anträge auf Kurzarbeit nun gestellt und genehmigt wurden und auch die ersten Abrechnungsanträge bereits erfolgreich abgewickelt wurden, gilt es weiterhin, auf laufende Änderungen und Neuerungen zu reagieren. Ab 1.6.2020 wird sich einiges bei der Kurzarbeit ändern. Nachfolgend finden Sie einen kurzen Überblick über die aktuelle Rechtslage.

25.5.2020: Internes Kontrollsystem: „Zurück zur Normalität“

Der COVID-19 Shutdown hat alle Unternehmen plötzlich und oftmals auch unvorbereitet getroffen. Fact ist: die wenigsten Unternehmen haben eine Epidemie oder Pandemie in ihrer Risikomatrix bzw im Notfallplan berücksichtigt.

Das Wegfallen von Kunden und Lieferanten, der Ausfall von Schlüsselarbeitskräften und nicht zuletzt die breitflächige Umstellung auf Home-Office oder die Teilung von Abteilungen hat die meisten Unternehmen vor neue Herausforderungen gestellt. Viele Prozesse mussten kurzfristig umgestellt bzw neu designed werden. Von dieser Prozessumstellung war häufig auch der mit den Prozessen verknüpfte Bereich des Internen Kontrollsystems (IKS) betroffen. Jetzt, nachdem wieder eine gewisse Normalität zurückkehrt, ist es für Unternehmen umso wichtiger, auch die Funktionsweise des eigenen IKS in der Krise kritisch zu betrachten und entsprechende Lehren daraus zu ziehen.

19.5.2020: EU-Meldepflichtgesetz – Voraussichtliche Verschiebung des Inkrafttretens

Mit 1. Juli 2020 tritt das EU-Meldepflichtgesetz in Kraft. Dieses sieht vor, dass bestimmte grenzüberschreitende Gestaltungen innerhalb von 30 Tagen an die Finanzbehörde zu melden sind, welche die Daten dann mit den Finanzbehörden von anderen Staaten austauscht. Dieses Gesetz basiert auf der EU-Richtlinie 2018/822.

18.5.2020: Liquiditätsplanung in der Corona-Krise

Die Geschäftsführung von Unternehmen steht in der aktuellen Krisensituation iZm COVID-19 vor der Herausforderung einer möglichst genauen Einschätzung der zukünftigen Liquiditätsentwicklung. Gleichzeitig sind auf Basis dieser Schätzung Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmensfortbestands einzuleiten und durchzuführen. Dabei sind die kurz- und mittelfristigen Effekte durch COVID-19 auf die Weltwirtschaft und das eigene Unternehmen sowie die langfristigen Folgewirkungen bestmöglich im Rahmen der Liquiditätsplanung zu berücksichtigen. Das von der Österreichischen Bundesregierung beschlossene Hilfspaket umfasst zahlreiche Förderungen von Kurzarbeit über Garantien, Zuschüsse bis hin zu steuerlichen Erleichterungen. Die Beantragung dieser Förderinstrumente ist einerseits abhängig von den Vorgaben der Österreichischen Bundesregierung, andererseits sollte die Auswahl in Übereinstimmung mit der individuellen Liquiditätsplanung bzw der integrierten Planungsrechnung erfolgen.

15.5.2020: Fokus KöR & NPO: Update zu COVID-19-Förderungen

In den letzten Wochen wurden von der Bundesregierung zahlreiche neue Förderinstrumente angekündigt, umgesetzt und (wiederholt) geändert. Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Regelungen ist oft unklar, welche Förderungen von Körperschaften öffentlichen Rechts und Non-Profit-Organisationen in Anspruch genommen werden können. Wir geben Ihnen nachfolgend einen Überblick.

14.5.2020: Corona-Fixkostenzuschuss präsentiert – Richtlinie veröffentlicht

Die von vielen dringend erwartete Richtlinie zum Corona-Fixkostenzuschuss wurde nunmehr auf der BMF-Website veröffentlicht. Wie in unserem Mailing vom vergangenen Freitag bereits angekündigt, informieren wir Sie nachfolgend über die Eckpunkte der Regelungen. Da die Richtlinie erwartungsgemäß nur die Leitplanken zum Fixkostenzuschuss vorgibt, werden sich in der Praxis der Zuschussbeantragung zahlreiche Fragen ergeben, bei deren Beantwortung Sie unsere Experten gerne unterstützen.

12.5.2020: Auswirkungen von COVID-19 auf den Real Estate Sektor

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens iZm dem Corona-Virus (COVID-19) haben auch für Unternehmen des Real Estate Sektors zu teilweise grundlegend geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geführt. Die wirtschaftliche Unsicherheit spiegelt sich einerseits in der gedämpften Nachfrage nach Investitionsmöglichkeiten und andererseits im teilweise gesteigerten Interesse nach Vorsorgeobjekten wider. Neben den geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich insbesondere auch die steuerlichen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen signifikant verändert bzw haben sich Unsicherheiten auf vielschichtige Art und Weise wie folgt ergeben:

8.5.2020: Corona Update zur Umsatzsteuer

Am 28. April 2020 haben weitere COVID-19-Gesetze den Nationalrat passiert. Die Änderungen im Bereich der Umsatzsteuer sind im 18. COVID-19-Gesetz enthalten. Dieses Gesetz wurde am 4. Mai 2020 vom Bundesrat beeinsprucht. Es wird erwartet, dass der Nationalrat Mitte kommender Woche Beharrungsbeschlüsse zu diesem Gesetz fasst. Wenngleich die Änderungen aufgrund dessen erst verzögert in Kraft treten können, möchten wir Sie hiermit über die geplanten Änderungen wie folgt informieren:

8.5.2020: Corona-Fixkostenzuschuss präsentiert – Richtlinien weiterhin offen

Der Finanzminister hat gestern bekannt gegeben, dass der bereits im März angekündigte Corona-Fixkostenzuschuss ab 20.5.2020 umgesetzt werden soll. Abhängig von der Höhe des Umsatzrückgangs werden bis zu 75 % der Fixkosten bezuschusst, maximal EUR 90 Mio je Unternehmen/Konzern.

Mit der tatsächlichen Auszahlung des Zuschusses soll, entgegen bisheriger Aussagen, nicht erst nach Ablauf des Geschäftsjahres, sondern bereits kurzfristig in den nächsten Wochen begonnen werden.

Bisher liegen zum Fixkostenzuschuss nur Presseinformationen vor, die konkreten Richtlinien für den Fixkostenzuschuss wurden noch nicht veröffentlicht. Es kann daher noch zu wesentlichen Änderungen kommen. Auch zur beihilfenrechtlich erforderlichen Notifizierung (Genehmigung) des Fixkostenzuschusses durch die EU-Kommission ist noch nichts bekannt. Es sind somit noch viele Fragen – insbesondere zur Berechnung und zum Verfahrensablauf – offen. Auch hinsichtlich der Förderbedingungen und Ausschlusskriterien müssen die konkreten Richtlinien abgewartet werden.

7.5.2020: 18. COVID-19-Gesetz: verfahrensrechtliche Neuerungen

Am 28. April 2020 haben weitere COVID-19-Gesetze den Nationalrat passiert. Die Änderungen im Abgabenverfahren sind im 18. COVID-19-Gesetz enthalten. Dieses Gesetz wurde am 4. Mai 2020 vom Bundesrat beeinsprucht. Es wird erwartet, dass der Nationalrat Mitte kommender Woche Beharrungsbeschlüsse zu diesem Gesetz fasst. Wenngleich die Änderunen aufgrund dessen erst verzögert in Kraft treten können, möchten wir Sie hiermit über die geplanten verfahrensrechtlichen Änderungen wie folgt informieren:

7.5.2020: Auswirkungen von COVID-19 auf den Real Estate Sektor

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens iZm dem Corona-Virus (COVID-19) haben auch für Unternehmen des Real Estate Sektors zu teilweise grundlegend geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geführt. Die wirtschaftliche Unsicherheit spiegelt sich einerseits in der gedämpften Nachfrage nach Investitionsmöglichkeiten und andererseits im teilweise gesteigerten Interesse nach Vorsorgeobjekten wider. Neben den geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich insbesondere auch die steuerlichen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen signifikant verändert bzw haben sich Unsicherheiten auf vielschichtige Art und Weise wie folgt ergeben:

24.4.2020: Auswirkungen von COVID-19 auf Unternehmensbewertungen

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens iZm COVID-19 haben zu grundlegend geänderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie zu hoher wirtschaftlicher Unsicherheit für die meisten Unternehmen geführt. Für die Geschäftsführung ergibt sich im Zuge der aktuellen Situation die Herausforderung einer plausiblen Einschätzung der zukünftigen Geschäftsentwicklung. Dazu sind die kurz- bis mittelfristigen Effekte durch COVID-19 sowie die langfristigen Folgewirkungen bestmöglich abzuschätzen, um angemessen darauf reagieren zu können. Auch auf Unternehmenswerte, die mittels Discounted-Cashflow-Verfahren ermittelt werden und folglich auf Basis zukünftiger finanzieller Überschüsse ermittelt werden, hat diese hohe Unsicherheit Auswirkungen.

23.4.2020: Konsultationsvereinbarung zwischen Deutschland und Österreich zu Homeoffice, Grenzgängern und Kurzarbeitszeitunterstützungen für den Zeitraum der COVID-19 Krise

Am 15. April 2020 haben Deutschland und Österreich eine zeitlich begrenzt gültige Konsultati-onsvereinbarung zu dem zwischen diesen beiden Ländern geltenden Doppelbesteuerungsab-kommen (nachfolgend kurz „DBA“) abgeschlossen. Darin haben Deutschland und Österreich in Bezug auf die Auswirkungen der COVID-19 Pan-demie ein Einvernehmen über die Auslegung des DBA hinsichtlich der Besteuerung von Arbeits-lohn bei Tätigkeit im Homeoffice sowie von Kurzarbeitszeitunterstützungen erzielt.

23.4.2020: COVID-19 news: UPDATE

The Austrian government has approved further tax measures, which are summarized in the following update. For the details on the first package of tax and other measures, please refer to our COVID-19 news dated 26 March 2020.

22.4.2020: Vergütungsanspruch bei behördlich angeordneter Quarantäne gemäß Epidemiegesetz

Sollten Sie oder Ihre Mitarbeiter einen behördlichen Absonderungsbescheid nach dem Epidemiegesetz („häusliche Quarantäne“) erhalten haben, stehen für dadurch erlittene finanzielle Einbußen Ersatzansprüche nach dem Epidemiegesetz zu. Da für diese eine vergleichsweise kurze Antragsfrist gilt, möchten wir Ihnen nachstehend die wesentlichen Eckpunkte nochmals kurz zusammenfassen.

17.4.2020: Update zu Corona-Maßnahmen in der Personalverrechnung

Das letzte Monat war geprägt von den Auswirkungen der „Coronakrise“ und der damit zusammenhängenden „COVID-19-Kurzarbeit“. Fast im Stundentakt kam es zu Änderungen oder Nachbesserungen der zuständigen Behörden und doch sind noch sehr viele Fragen - vor allem im Bereich der Abrechnung Ihrer Mitarbeiter und der Förderabrechnung mit dem AMS - offengeblieben. Aktuell arbeiten zwei Task-Forces an den Fragen zur Umsetzung der Dienstnehmerabrechnungen.

17.4.2020: Auswirkungen von Mietreduktionen infolge SARS-CoV-2-Virus auf die Unternehmereigenschaft von KöR

Körperschaften öffentlichen Rechts (KöR) sind im Bereich der Vermietung und Verpachtung von Grundstücken nur dann unternehmerisch tätig, wenn ein entgeltlicher Bestandvertrag iSd § 1090 ABGB vorliegt. Entsprechend der Rz 265 der UStR ist dies im Grundsatz der Fall, wenn neben der Deckung der (laufenden oder zeitlich anteiligen) Betriebskosten (§§ 21 bis 24 MRG) ein Entgelt in Form einer Afa-Komponente in Höhe von 1,5 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt wird.

16.4.2020: Härtefallfonds - Phase 2 startet am 20.4.

Die Richtlinien für die Phase 2 des Härtefallfonds wurden gestern veröffentlicht. Unter Verweis auf unsere letzten Mailings iZm coronabedingten Förderinstrumenten (vom 27.3.2020 und 6.4.2020) möchten wir Sie über die wesentlichen Neuerungen hierzu informieren. Die Ankündigungen – insbesondere die Ausweitung der Anspruchsberechtigten, Zuschuss bis zu 3 x EUR 2.000,00 – wurden umgesetzt. Wir haben für Sie die wichtigsten Eckpunkte zusammengefasst.

14.4.2020: Corona Hilfsfonds - Update

In den vergangenen Tagen hat sich die Bundesregierung mit weiteren Details zum Corona-Hilfsfonds auseinandergesetzt und die entsprechenden Richtlinien für die Vergabe von Garantien und Direktkrediten veröffentlicht. Als Update zu unserem letzten Newsroombeitrag vom 7.4.2020 zum Corona-Hilfsfonds dürfen wir Sie nachfolgend über die wesentlichen neuen Informationen daraus informieren und die entsprechenden Eckdaten zur Beantragung von Garantien und Direktkrediten zusammenfassen.

14.4.2020: Auslegung von Doppelbesteuerungsabkommen: OECD veröffentlicht Empfehlungen für den Zeitraum der COVID-19 Krise

Viele nationale Regierungen haben noch nie dagewesene Maßnahmen getroffen, um die Bevölkerung vor den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie zu schützen. Dazu gehören ua die Einschränkung der Reisefreiheit sowie strikte Quarantäne-Vorschriften. Die getroffenen Maß-nahmen werfen auch im Bereich der Besteuerung von grenzüberschreitenden Sachverhalten viele Fragestellungen auf.

9.4.2020: COVID-19 Update: Zivil- und Gesellschaftsrecht

Der Gesetzgeber nahm aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem COVID-19 Virus weitere gesetzliche Änderungen vor. Wir dürfen Sie über die wichtigsten Neuerungen im Bereich des Zivil- und Gesellschaftsrechts des 4. COVID-19-Gesetz, das am 4.4.2020 kundgemacht wurde, informieren.

9.4.2020: COVID-19 - Auswirkungen auf die Rechnungslegung und Berichterstattung nach UGB und IFRS

Die dynamische Entwicklung der COVID-19-Pandemie und die aktuellen Maßnahmen rund um COVID-19 im ersten Quartal 2020 beeinträchtigen die lokale, regionale und globale wirtschaftliche Entwicklung. Welche Folgen die Pandemie auf die Wirtschaft letztlich haben wird, ist gegenwärtig noch schwer abzuschätzen. Wesentliche und vielfältige wirtschaftliche Folgen für die Unternehmen sind bereits eingetreten und sind auch für die nächsten Monate zu erwarten.

Damit verbunden sind auch Auswirkungen auf die Rechnungslegung. Seitens maßgeblicher internationaler (ESMA, Accountancy Europe, IASB) und nationaler (AFRAC, KSW für Österreich, IDW für Deutschland) Organisationen wurde zwischenzeitig zu einer Reihe von COVID-19 bedingten Auswirkungen auf Rechnungslegung und Jahresabschluss Stellung genommen.

Die am 1.4.2020 veröffentlichte AFRAC-Fachinformation COVID-19 sowie die bereits im März veröffentlichten Hinweise des deutschen IDW geben Empfehlungen allgemeiner Art und weisen darauf hin, dass der angemessene Umgang mit den zu beurteilenden Sachverhalten auf Basis der konkreten Umstände des Einzelfalls zu bestimmen ist. Wir fassen nachfolgend die wesentlichen Themen für die Berichterstattung nach UGB und IFRS für Sie zusammen.

7.4.2020: Corona Hilfsfonds und Update zu weiteren coronabedingten Förderungen

In den vergangenen Tagen haben die Bundesregierung und der Nationalrat umfangreiche Hilfsmaßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise gesetzt. Ebenso hat die EU den behilferechtlichen Rahmen für COVID-19 mit 3. April noch angepasst. Dies nehmen wir zum Anlass, Sie über diese Hilfsmaßnahmen sowie weitere Neuerungen im Förderungs- und Finanzierungsbereich zu informieren. Wir dürfen Ihnen hiermit die bereits bekannten Eckdaten mitteilen, mit dem Hinweis, dass noch weitere Änderungen und ergänzende Richtlinien erwartet werden.

6.4.2020: Freistellung für Risikogruppen - Die gesetzliche Grundlage für die Freistellung wurde im ASVG geschaffen (§ 735 ASVG)

Der Krankenversicherungsträger hat einen Dienstnehmer oder Lehrling über seine Zuordnung zur COVID-19-Risikogruppe zu informieren. Die Definition dieser allgemeinen Risikogruppe, die sich nach medizinischen Erkenntnissen und wenn möglich aus der Einnahme von Arzneimitteln herleitet, erfolgt durch eine Expertengruppe.

3.4.2020: Was für Private Clients und Privatstiftungen steuerlich und rechtlich zu beachten ist

Die Covid-19-Krise führt zu enormen Belastungen der Wirtschaft und auch zu wesentlichen Gewinneinbrüchen auf den Kapitalmärkten. Eigentümer von Zinshäusern sind mit Mietausfällen konfrontiert. Dies stellt vermögende Privatpersonen sowie auch Privatstiftungen vor besondere Herausforderungen.

Dieser Beitrag soll Ihnen einen Überblick über Maßnahmen geben, die für vermögende Privatpersonen aus steuerrechtlicher und rechtlicher Sicht besonders empfehlenswert sind.

27.3.2020: COVID-19 Update: Gesellschaftsrecht

Der Gesetzgeber nahm aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit dem COVID-19 Virus weitere gesetzliche Änderungen vor. Wir dürfen Sie über die wichtigs-ten Eckpunkte im Bereich des Gesellschaftsrechts des 2. COVID-19-Gesetz (das COVID-19-GesG), das am 20.03.2020 im Nationalrat beschlossen wurde und größtenteils am 22.03.2020 in Kraft trat, informieren:

27.03.2020: Härtefallfonds, Nothilfefonds, Corona-Förderungen – was wir bereits wissen

In der gestrigen Pressekonferenz „Paket für Arbeitsplätze und Unternehmen“ hat die Regierung Details zum
Corona-Hilfspaket präsentiert und im Anschluss die Richtlinie für den Härtefallfonds veröffentlicht. Von der
Europäischen Union wurden ergänzend hierzu, durch eine vorübergehende Erweiterung des EUBeihilfenrahmens,
Fördermöglichkeiten für Leitbetriebe und Großunternehmen geschaffen. Dies nehmen wir
zum Anlass, Sie über diese Hilfsmaßnahmen sowie weitere Maßnahmen im Förderungs- und
Finanzierungsbereich zu informieren. Wir dürfen Ihnen hiermit die bereits bekannten Eckdaten mitteilen, mit
dem Hinweis, dass noch weitere Änderungen und ergänzende Richtlinien erwartet werden.

26.3.2020: VAT related simplifications regarding the corona-crisis in CEE

Following current developments around the Corona-crisis, various European countries have introduced VAT
related simplifications. The measures shall ensure that taxable persons remain solvent. The simplifications
mostly apply to companies economically suffering from the Corona-crisis, but are partially subject to further
conditions. We would be happy to inform or assist you in detail on local measures.

26.3.2020: Corona-19-Update für Körperschaften öffentlichen Rechts: Keine generelle Ausnahme von der Kurzarbeit und Infos zum Härtefall-Fonds

Nach der am 25.3.2020 veröffentlichten adaptierten Bundesrichtlinie für die Kurzarbeitsbeihilfe sind Körperschaften öffentlichen Rechts nun nicht mehr generell von der Kurzarbeit ausgenommen! Unsere Experten geben einen ersten Überblick über die Rahmenbedingungen und informieren auch über die Unterstützung aus dem Härtefall-Fonds für NPO.

26.3.2020: COVID-19 News

With the aim of protecting the national economy, the Austrian government has put together a EUR 38 billion aid package, which shall mitigate negative consequences arising from the Corona-crisis. The package contains legal as well tax-related measures.

25.3.2020: Update zu den verfahrensrechtlichen Sonderregelungen betreffend Covid-19

Seitens des Gesetzgebers und der Verwaltung wurden unter anderem mit dem am letzten Wochenende beschlossenen 2. COVID-19-Gesetz und des gestern veröffentlichten BMF-Erlasses zahlreiche Maßnahmen gesetzt, um die betroffenen Steuerpflichtigen in dieser finanziell heiklen Phase bestmöglich zu unterstützen. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Zahlungserleichterungen im Zusammenhang mit fälligen Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen, die Herabsetzungsmöglichkeit von Steuervorauszahlungen und über die Erleichterungen bei behördlichen und gerichtlichen Fristen.

20.3.2020: Corona-Kurzarbeit - so geht es wirklich!

Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen! Um unsere Gesundheit zu schützen, hat die Regierung das COVID-19-Maßnahmenpaket beschlossen, welches auch einen massiven Einschnitt in unser Wirtschaftsleben bedeutet. Damit unsere Wirtschaft dadurch keinen bleibenden Schaden davontragen muss, hat unsere Regierung unter anderem die Corona-Kurzarbeit eingeführt.

19.3.2020: Abfederung nachteiliger zivil- und steuerrechtlicher Folgen für Unternehmen

Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind aus heutiger Sicht nur schwer prognostizierbar. Unternehmen sind aber bereits jetzt mit tiefgreifenden Einschnitten (zB Produktionsstopps und Betriebsschließungen udgl) konfrontiert.

19.3.2020: Umsatzsteuer und Zoll iZm Corona Virus

Die aktuelle Situation rund um das Corona-Virus führt nicht nur zu einer Vielzahl (arbeits-)rechtlicher, sondern auch steuerrechtlicher Fragen.

18.3.2020: Förderungen und Finanzierungen iZm dem Corona-Krisenpaket für Unternehmen

Kompakte Infos im Bereich Förderungen und Finanzierungen zu den beschlossenen Maßnahmen der Regierung inkl Maßnahmen für Leitbetriebe aus dem Krisenbewältigungsfonds.

15.3.2020: Aktuelle Infos zu Kurzarbeit und Entgeltfortzahlung

Wir informieren Sie auf Basis der derzeit vorliegenden Informationen sowie generell arbeitsrechtlich über die beschlossenen Maßnahmen im Bereich Beschäftigung/Sicherung von Arbeitsplätzen.

14.3.2020: Corona-Krisenpaket für Unternehmen

Absolut aktuell informieren wir Sie über die ersten Rahmenbedingungen hinsichtlich eines Hilfspakets für Unternehmen aufgrund der Corona-Krise, welches mit den Sozialpartnern ausverhandelt und soeben in einer Pressekonferenz vorgestellt wurde. Um die unmittelbar dringlichen Maßnahmen der Bundesregierung in Zusammenhang mit dem Coronavirus auf eine gesetzliche Grundlage zu stellen, werden der Nationalrat sowie der Bundesrat am Samstag und Sonntag zu Sitzungen zusammentreten und sollen entsprechende Gesetzesänderungen beschlossen werden.

14.3.2020: Steuerliche Sonderregelungen betreffend Coronavirus

Es werden laufend nähere Details des Maßnahmenpakets der Regierung bekannt. Zu den angekündigten steuerlichen Unterstützungsmaßnahmen wurde auf der BMF Homepage ein detaillierter Erlass veröffentlicht, unter welchen Voraussetzungen betroffene Unternehmen eine Herabsetzung ihrer Steuervorauszahlungen beantragen können. In diesem Erlass wird auch die angekündigte Möglichkeit zur Stundung offener Steuerbeträge geregelt.

13.3.2020: Coronavirus am Arbeitsplatz

Auch bei Unternehmen und deren Beschäftigten sorgt das Coronavirus derzeit für Beunruhigung. Um zu klären, welche Auswirkungen konkret auf Dienstgeber und Dienstnehmer zukommen, lohnt sich ein Blick in unser Arbeitsrecht.